#1 Satanismus - Liebe und Hass, Satanischer Sex, Sinnesfreude durch Hingabe - nicht durch Zwang! von Teufelchen 31.05.2012 11:05

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Liebe und Hass


Satanismus bedeutet Freundlichkeit gegenüber denen, die sie verdienen, anstatt Verschwendung von Liebe an undankbare!

Man kann nicht jeden lieben, es ist lächerlich, das zu denken. Wenn man alles und jeden liebt, verliert man seine natürliche Kritikfähigkeit, und hat nur noch geringe Urteilskraft, um über Charakter und Qualität zu entscheiden. Wenn etwas zu locker angewendet wird, verliert es seinen eigentlichen Sinn. Daher glaubt der Satanist, dass diejenigen, welche man aufrichtig, und vollkommen lieben soll, diese Liebe auch verdient haben, und man dem Feind niemals die andere Wange hinhalten soll!

Die Liebe ist eines der intensivsten Gefühle, die ein Mensch empfinden kann, ein anderes ist der Hass. Es ist völlig unnatürlich, sich zu zwingen, vorbehaltlos zu empfinden. Wenn man versucht, jeden zu lieben, schmälert man dieses Gefühl nur denen gegenüber die dieses auch wirklich verdienen. Unterdrückter Hass kann zu vielen psychischen und emotionalen Problemen führen. Wenn man lernt, seine Wut gegenüber denjenigen, welche sie verdienen, freizusetzen, reinigt man sich von diesen bösartigen Emotionen, und muss sie nicht gegenüber seinen liebsten auslassen.

In der Weltgeschichte hat es noch nie eine große Liebe gegeben, die nicht unzählige Morde nach sich gezogen hätte; vermutlich als Liebesbeweis!

Alle Heuchler, die auf dieser Erde wandelten, hatten ihre Taschen immer mit Liebe vollgestopft! Alle scheinheiligen Frommen behaupten, ihre Feinde zu lieben, und wenn ihnen Unrecht widerfährt, trösten sie sich damit, das "Gott sie schon bestrafen wird.!" Anstatt sich einzugestehen, dass sie fähig sind, ihre Feinde zu hassen, und sie so zu behandeln, wie sie es verdienen, sagen sie: "Um der Gnade Gottes Willen gehe ich hin, und bete für sie!" Warum sollten wir uns derart demütigen und erniedrigen, indem wir solche falschen Schlüsse ziehen?

Der Satanismus wurde immer als synonym gesehen für Grausamkeit und Brutalität. Das ist nur deshalb so, weil die Menschen Angst vor der Wahrheit haben - und die Wahrheit ist, dass die wenigsten Menschen gutartig und liebevoll sind. Nur weil der Satanist zugibt, dass er fähig ist zu lieben und zu hassen, wird er als Menschenhasser gesehen. Doch gerade weil er fähig ist, seinen Hass durch ritualisierte Ausdrucksformen freizusetzen, ist er weitaus fähiger zur Liebe - der tiefsten Art der Liebe. Indem er den Hass und die Liebe, die er empfindet erkennt und akzeptiert, besteht keine Gefahr der Verwechselung. Wer eines dieser beiden Gefühle noch nie erlebt hat, kann auch das andere nicht vollkommen erleben.

Text gekürzt!

Satanischer Sex


Die satanische Sichtweise von "freier Liebe" hat viele Streitfragen ausgelöst. Es wird oft angenommen, dass sexuelle Handlungen der wichtigste Faktor der satanischen Religion sind, und dass die Bereitschaft, bei Sexorgien mitzumachen, eine Voraussetzung ist, um Satanist zu werden. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt! Im Gegenteil, Opportunisten, die kein weiteres Interesse am Satanismus haben als an die sexuellen Aspekte, werden ausdrücklich abgelehnt. Der Satanismus befürwortet sexuelle Freiheit, aber nur im eigentlichen Wortsinn. Mit freier Liebe ist in der satanischen Vorstellungskraft genau das gemeint - die Freiheit, entweder einem Menschen treu zu sein oder seine sexuellen Bedürfnisse mit so vielen Anderen auszuleben, wie man es für seine speziellen Ansprüche für nötig hält.

Der Satanismus fordert nicht diejenigen zu orgiastischen Handlungen oder außerehelichen Affären auf, die es nicht von sich aus wollen. Für viele wäre es äußerst unnatürlich und schädlich, ihrem auserwählten Lebensgefährten untreu zu sein. Für andere wäre es frustrierend, sexuell an einen Menschen gebunden zu sein. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Form des Sexualverhaltens am ehesten seinen individuellen Wünschen entspricht. Sich unter Selbstverleugnung dazu zu zwingen, außerehelichen oder vorehelichen Verkehr zu haben, nur um anderen (oder schlimmer noch, sich selbst) zu beweisen, dass man frei von sexuellen Schuldkomplexen ist, ist nach satanischen Maßstäben genau so schlimm wie das Unterdrücken sexueller Bedürfnisse aufgrund von tiefsitzenden Schuldgefühlen.

Viele, die sich ständig abmühen, ihre Befreiung von sexuellen Schuldgefühlen zu beweisen, sind in Wirklichkeit davon abhängiger als diejenigen, die sexuelle Handlungen einfach als einen natürlichen Teil des Lebens akzeptieren und kein großes Tamtam um ihre sexuelle Freiheit machen. Zum Beispiel ist erwiesen, dass die Nymphomanin (der Traum eines jeden Mannes und Heldin vieler aufreizender Erzählungen) überhaupt nicht sexuell frei ist, sondern frigide und von Mann zu Mann wandert, weil sie zu verklemmt ist, um jemals völlige sexuelle Erfüllung zu finden. Ein anderes Missverständnis ist die Vorstellung, dass die Beteiligung an Gruppensex ein Anzeichen für sexuelle Freiheit ist.

Der Satanist weiß, dass er als Kenner und Genießer dieser Materie (und wirklich frei von sexuellen Schuldgefühlen) weder von den sogenannten Sex- Revolutionären noch von der Prüderie seiner schuldgeplagten Gesellschaft unterdrückt werden kann. Diese Klubs für Gruppensex missverstehen vollkommen den Sinn sexueller Freiheit. Wenn keine individuellen sexuellen Handlungen stattfinden dürfen (einschließlich persönlicher Fetische ), dann gibt es überhaupt keinen Grund, sich solchen Klubs anzuschließen. Der Satanismus akzeptiert jede Art sexueller Betätigung zur Befriedigung persönlicher Bedürfnisse - sei sie heterosexuell, homosexuell, bisexuell oder sogar asexuell. Er befürwortet auch jeden Fetisch und jede Abweichung, die der Bereicherung des Geschlechtverkehrs dient, solange niemand beteiligt ist, der nicht mitmachen möchte.

Der sexuell Unerfahrene wäre erstaunt, wenn er wüsste, wie weit Abweichungen und Fetischismus in unserer Gesellschaft verbreitet sind. Es gibt mehr Varianten, als das unaufgeklärte Individuum sich vorstellen kann: Transvestitentum, Sadismus, Masochismus, Natursekt- Praktiken, Exhibitionismus - um nur einige der gängigsten zu nennen. Alle haben ihren persönlichen Fetisch, aber weil sie nicht wissen, wie verbreitet fetischistische Aktivitäten in der Gesellschaft sind, fühlen sie sich verdorben, wenn sie ihre "unnatürlichen Sehnsüchte" preisgeben. (Fetischismus wird nicht nur von menschlichen Wesen sondern auch von Tieren praktiziert).

Abgesehen von den vorgenannten Ausnahmen würde ein Satanist niemals absichtlich andere und ihre sexuellen Rechte verletzen. Wer versucht, seine Wünsche jemandem aufzuzwingen, der diese Annäherungsversuche nicht schätzt, verletzt dessen sexuelle Freiheit. Deshalb befürwortet der Satanist keinesfalls Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, sexuellen Missbrauch von Tieren oder jegliche andere sexuellen Handlungen an Personen, die dies nicht wollen, oder die durch ihre Unwissenheit oder Naivität soweit eingeschüchtert oder fehlgeleitet sind, dass sie gegen ihren Willen handeln.

Selbstbefriedigung wird als böse betrachtet, weil es Lust bereitet, sich mit der eigenen Hand an einer "verbotenen" Zone des Körpers zu streicheln. Die Schuldgefühle, die meistens den Geschlechtsakt begleiten, lassen sich durch die aus religiöser Sicht akzeptable Begründung mildern, dass die sinnlichen Freuden notwendig sind, um Nachkommen zu zeugen - selbst wenn man gleichzeitig sorgfältig auf die "sicheren" Tage im Kalender achtet. Beim Masturbieren kann man sich dagegen mit dieser Begründung nicht selbst beschwichtigen.

Ganz gleich, was man dir über die "unbefleckte Empfängnis" erzählt hat - selbst wenn blindes Vertrauen dich dazu verleitet, diese Absurdität zu schlucken - du weißt genau, wenn du ein Kind zeugen willst, muss ein körperlicher Kontakt mit einer Person des anderen Geschlechts erfolgen! Wer sich schon schuldig fühlt, diese "Erbsünde" zu begehen, wird sich bestimmt noch viel schuldiger fühlen, wenn er einen Geschlechtsakt nur zu seinem eigenen Vergnügen vollzieht und nicht in der Absicht, Kinder zu zeugen.

Der Satanist weiß genau, warum die frommen Eiferer die Selbstbefriedigung als Sünde bezeichnen. Wie bei allen anderen natürlichen Handlungen tun die Menschen es einfach, egal wie streng sie dafür getadelt werden. Schuldgefühle zu verursachen ist eine wichtige Facette ihres heimtückischen Plans, die Menschen zu zwingen, für ihre "Sünden" zu büßen, indem sie Geld für den Unterhalt der Tempel der Abstinenz spenden!

Text gekürzt!

Sinnesfreude durch Hingabe - nicht durch Zwang!


Die höchste Ebene der menschlichen Entwicklung ist, sich seiner Körperlichkeit bewusst zu sein! Der Satanismus bestärkt seine Anhänger darin, ihren natürlichen Trieben nachzugeben. Nur so kann man völlig zufrieden und ohne Frustrationen leben, die für einen selbst und andere schädlich sein können. Deshalb lautet die einfachste Beschreibung der satanischen Denkweise: Sinnesfreude anstatt Enthaltsamkeit! Die Menschen verwechseln oft Zwang mit Sinnesfreude, aber zwischen beiden besteht ein großer Unterschied.

Zwang entsteht niemals aus Sinnesfreude, sondern dadurch, dass man nicht zur Sinnesfreude fähig ist. Wenn etwas tabuisiert wird, verstärkt sich nur das Verlangen danach, es zu tun. Jeder tut gern Dinge, die man ihm verboten hat. "Die verbotenen Früchte sind die süßesten". Websters enzyklopädisches Wörterbuch erklärt Sinnesfreude (indulgence)folgendermaßen: "Sich einer Sache hingeben; sich nicht zurückhalten oder widersetzen; freien Lauf lassen; Befriedigung durch Hingeben, gewähren lassen". Die Definition des Begriffes Zwang im gleichen Lexikon lautet: "Der Vorgang des Bezwingens oder Antreibens mittels physischer oder psychischer Gewalt; Bezwingen des Willens; (zwingend, obligatorisch)." Mit anderen Worten, Sinnesfreude schließt die freie Wahl mit ein, während Zwang das Fehlen von Auswahlmöglichkeiten bedeutet.

Endlich wurde eine Religion (Satanismus) geschaffen, die diejenigen, die die Gesellschaft, in der sie leben, unterstützen, lobt und belohnt, anstatt sie für ihre natürlichen Triebe zu verurteilen. Aus jeder Sammlung von Grundsätzen (seien sie religiös, politisch oder philosophisch) kann etwas Gutes abgeleitet werden. Aus Hitlers wahnsinnigem Konzept ragt ein Punkt heraus als leuchtendes Beispiel dafür - "Kraft durch Freude!". Hitler war nicht verrückt, als er den Deutschen Glück für ihr persönliches Leben versprach, um sich ihre Treue zu sichern und sie zu Höchstleistungen anzutreiben. Es ist längst erwiesen, dass die meisten Krankheiten psychosomatisch bedingt sind und dass psychosomatische Krankheiten eine direkte Folge von Frustrationen sind. Man sagt "die Guten sterben jung." Die Guten, nach christlichen Maßstäben, sterben wirklich jung. Es ist die Frustration unserer natürlichen Triebe, die zu einem vorzeitigen Verfall unserer geistigen und körperlichen Verfassung führt.

"Unsinn!" sagt der Satanist. Er isst lieber etwas Leckeres, übt seine Imaginationskraft und transzendiert mittels physischer und emotionaler Erfüllung. Nach Meinung des Satanisten müsste doch jeder froh sein, nach so vielen Jahrhunderten unsinniger religiöser Vorschriften endlich einmal Mensch sein zu dürfen! Falls jemand glaubt, dass er die Mittelmäßigkeit vermeiden kann, indem er seine natürlichen Bedürfnisse unterdrückt, dann sollte er sich die östlichen, mystischen Religionen ansehen, die sich seit einigen Jahren einer großen Beliebtheit erfreuen. Das Christentum ist ein "alter Hut", deshalb haben sich diejenigen, die diesen Fesseln entrinnen wollten, den sogenannten "erleuchteten Religionen", wie dem Buddhismus zugewandt. Obwohl das Christentum seine Kritik verdient hat, wird ihm vielleicht mehr Schuld als gerechtfertigt ist zugewiesen.

Den Anhängern des mystischen Glaubens mangelt es genauso wie den "fehlgeleiteten" Christen an Menschlichkeit. Beide Religionen basieren auf abgedroschenen Philosophien, aber die mystischen Frommen beteuern, erleuchtet und befreit zu sein von dem schuldbelasteten Dogma, das typisch für das Christentum ist. Die östliche Mystik ist noch mehr darum besorgt als der Christ, alle animalischen Handlungen zu vermeiden, die ihn daran erinnern, dass er kein "Heiliger" ist, sondern lediglich ein Mensch - nur in anderer Form als ein Tier, manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner, da er aufgrund seiner "göttlichen geistigen und intellektuellen Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden ist. Der Satanist fragt: "Was ist falsch daran, sowohl menschliche Grenzen als auch Fähigkeiten zu haben? " Indem er seine Wünsche verleugnet hat, kommt der Mystiker der Überwindung von Zwängen genauso wenig näher wie seine gleichgesinnte Seele, der Christ.

"Wir müssen akzeptieren, dass der Mensch wegen seiner dauernden Unterdrückung verärgert ist, aber wir müssen alles tun, um die sündhaften Bedürfnisse der Menschen wenigstens abzumildern, sonst rennen sie zügellos in dieses neue Zeitalter", sagen die frommen Eiferer des Pfades zur Rechten dem fragenden Satanisten. "Warum glaubt ihr immer noch, dass diese Bedürfnisse sündhaft sind und unterdrückt werden müssen, wenn ihr jetzt doch zugebt, dass sie natürlich sind?" entgegnet der Satanist. Könnte es sein, dass die Weißlichter ein wenig "angesäuert" sind, weil sie nicht vor den Satanisten auf die Idee gekommen sind, eine Religion zu schaffen, der man gern folgt; und würden sie in Wahrheit nicht vielleicht auch lieber ein bisschen mehr Freude am Leben haben, können dies aber nicht zugeben, um ihr Gesicht nicht zu verlieren?

Und befürchten sie vielleicht, dass die Leute, wenn sie vom Satanismus hören, sagen: "Das ist etwas für mich - warum soll ich weiter einer Religion folgen, die mich für alles, was ich tue, verurteilt, obwohl eigentlich gar nichts an mir verkehrt ist?" Der Satanist denkt, dass dies mehr als wahrscheinlich ist. Zwar gibt es viele Beispiele dafür, dass die alten Religionen immer mehr von ihren lächerlichen Beschränkungen aufgeben, aber wenn die ganze Religion auf Abstinenz anstatt Sinnesfreude (wie es eigentlich sein sollte) basiert, dann bleibt nach der Modernisierung wenig übrig, was den heutigen Bedürfnissen des Menschen entspricht. Warum also Zeit vergeuden und "auf ein totes Pferd setzen"? Die Parole des Satanismus lautet "SINNESFREUDE" anstatt "Enthaltsamkeit" ... ABER sie bedeutet nicht "Zwang".

Text gekürzt!

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